Autor Thema: Metal Fasten - 40 Tage, 40 Platten  (Gelesen 160 mal)

Offline Cornholio

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Re: Metal Fasten - 40 Tage, 40 Platten
« Antwort #15 am: Februar 20, 2018, 09:42:04 Nachmittag »
Stark
Anouk hab ich 1998 am Ring gesehen, mir dann das genannte Album gekauft, tolle Rock Scheibe.
Hab sie dann aber leider aus den Augen verloren

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Re: Metal Fasten - 40 Tage, 40 Platten
« Antwort #16 am: Februar 21, 2018, 09:34:10 Vormittag »
Stark
Anouk hab ich 1998 am Ring gesehen, mir dann das genannte Album gekauft, tolle Rock Scheibe.
Hab sie dann aber leider aus den Augen verloren

"Urban Solitude" und "Hotel NY" sind auch sehr, sehr empfehlenswert.
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Re: Metal Fasten - 40 Tage, 40 Platten
« Antwort #17 am: Februar 21, 2018, 05:52:34 Nachmittag »

Tag 8: JOHNNY CASH "American IV: The Man Comes Around"

Kannte davor nur die Coverversion des NINE INCH NAILS-Song 'Hurt'. Sehr berührend, vor allem das Video. Da sind noch ein paar andere interessante Coverversionen drauf, wie 'Personal Jesus', im Original von DEPECHE MODE und hier mit John Frusciante an der Gitarre, oder 'Bridge Over Troubled Water' bzw "Desperado', auf dem Don Henley mit singt. Auch der Titelsong ist toll.
Die Doppel-Vinyl ist sehr schön aufgemacht - schwarz in schwarz und alles glänzt.

Sound: hmm, 'Hurt' ist furchtbar übersteuert. Der Song beginnt laut und wird dann immer noch lauter, bis es nur mehr bretzelt in den Boxen.  Blick auf die Hülle, alles klar, Produzent Rick Rubin, der zwar eine Legende ist, aber schon ein paar Platten gnadenlos stark komprimiert hat wie "Death Magnetic" oder "Californication".
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Re: Metal Fasten - 40 Tage, 40 Platten
« Antwort #18 am: Februar 22, 2018, 11:02:58 Vormittag »
Tag 9: THE GENTLE STORM "The Diary (Gentle)" (Vinyl)

Absolut genial, wie hier Arjen Lucassen (AYREON) das Goldene Zeitalter der holländischen Seefahrer im 17. Jahrhundert anhand einer berührenden Liebesgeschichte dem Zuhörer näher bringt. Anneke van Giersbergen singt wie immer makellos und die Instrumentierung mit den traditionellen Instrumenten ist gleichermaßen originell wie ansprechend und klingt bombastisch.

Ich habe zwar die "Storm"-Version etwas lieber, aber die ist für das Metal-Fasten zu metallisch.

Zur Vinyl: äußerst ansprechend gestaltet. Im aufwändig gestalteten Gatefold finden sich 3 schwere Vinyl. Der Innenbereich der Außenhülle erzählt die Geschichte der unglücklichen Liebe des Seefahrers inklusive Timeline und Ortsangaben. Dazu gibt es noch ein großes Booklet mit den Texten. Alles sehr schön.
« Letzte Änderung: Februar 23, 2018, 05:04:26 Nachmittag von des »
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Offline Cornholio

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Re: Metal Fasten - 40 Tage, 40 Platten
« Antwort #19 am: Februar 23, 2018, 06:32:18 Vormittag »
Ich glaub, Arjen kann einfach keine schlechten Alben machen.

Tolle Auswahl weiterhin, macht mir Spaß zu lesen

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Re: Metal Fasten - 40 Tage, 40 Platten
« Antwort #20 am: Februar 23, 2018, 04:45:07 Nachmittag »
Cornholio, danke für das Feedback!   :)
Noch gehen mir die Ideen und Platten nicht aus. Aber eine der auferlegten Regeln ist Mist (aber ich habe sie mir selber ausgedacht), nämlich, dass ich pro Tag nur eine Platte höre (die dann aber mehrmals).  :icon_cool:

Tag 10: ANOUK "Fake It Till We Die"

Innerhalb von ein paar Tagen kommt ANOUK nochmals zu Ehren. War neugierig auf das aktuelle Album "Fake It Till We Die" und die Anschaffung hat sich gelohnt. Die Platte ist weniger ein Rock-Album, sondern tönt eher wie ein Tarantino-Soundtrack, mit Mellotron und Bläsern. Weiterhin eine tolle Stimme und die CD mach durchaus Spaß.
« Letzte Änderung: Februar 23, 2018, 05:03:29 Nachmittag von des »
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Re: Metal Fasten - 40 Tage, 40 Platten
« Antwort #21 am: Gestern um 04:05:43 Nachmittag »
Tag 11: DIRE STRAITS "Alchemy Live"

Heute ist es soweit, es wird die beste Live-Platte aller Zeiten aufgelegt, nämlich die "Alchemy". Aufgenommen wurde die "Alchemy" 1983, also ein paar Jahre, bevor die DIRE STRAITS ihre größten Hits ('Money For Nothing', 'Calling Elvis', 'Walk Of Life') hatten. Ist aber egal, weil die alten Nummern wesentlich mehr Pfeffer haben und die "Alchemy" auch wesentlich energiegeladener tönt als das nächste Live-Album "On The Night", das etwa 10 Jahre später raus kam und mir immer irgendwie zu behäbig und auf laut getrimmt tönt.

Unglaublich, was Mark Knopfler auf "Alchemy" mit seiner Gitarre zaubert! 'Romeo And Juliet' mit der wunderschönen Steel Guitar, 'Tunnel Of Love' und das viertelstündige 'Telegraph Road' sind Anspieltipps. Doch über all dem thront 'Sultans Of Swing', das um ein unglaubliches sechsminütiges Solo verlängert wurde. Bemerkenswert ist auch, dass bei "Alchemy" völlig ohne Overdubs gearbeitet wurde. Wirklich ein tolles Album, auch wenn Mark Knopfler kein großer Gesangsmeister ist. Aber musikalisch einfach topp.  :tup:

Ich habe sowohl die Original-Vinyl als auch die Remastert-CD von '96, aber es klingt schon das Original sensationell gut und zeitlos. Auf der CD ist mit 'Love Over Gold' ein (verzichtbarer) zusätzlicher Song.

ps: Die DVD ist visuell etwas kurios: rote Schulterpolster-Sakkos und Pluderhosen waren damals scheinbar der letzte Schrei.  :)
https://www.youtube.com/watch?v=8Pa9x9fZBtY
« Letzte Änderung: Gestern um 04:13:51 Nachmittag von des »
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Re: Metal Fasten - 40 Tage, 40 Platten
« Antwort #22 am: Heute um 10:47:01 Vormittag »

Tag 12: INXS "Welcome To Wherever You Are"

Das 1992er Album der Australier ist vielleicht nicht das hitträchtigste, allerdings musikalisch eine runde Sache. INXS konnten nicht nur Radiohits, sondern auch anspruchsvolle Rockmusik. So findet sich neben den bekannten 'Taste It' und 'Beautiful Girl' auch ein paar zünftige Rocker, die auch schon mal ein wenig funky sind. Besonders schön finde ich die Ballade 'Not Enough Time' und bei den fetzigeren Songs ist 'Communication' das Highlight. Interessant auch der rätselhafte Schlusssong 'Men And Women'.
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