Autor Thema: Durchbruch bei AIDS-Forschung  (Gelesen 2129 mal)

kex

  • Gast
Durchbruch bei AIDS-Forschung
« am: November 12, 2008, 08:06:12 Nachmittag »
Eben kam eine Meldung in den Nachtichten (HR-Info), dass es der Berliner Charite gelungen ist, eine natürliche Knochenmarksmutation zu nutzen, um einen Aidskranken zu heilen. Diese Mutation basiert darauf, dass eine Andock-Stelle der T-Helferzellen dieser Menschen so mutiert ist, dass das AIDS-Virus keinen Zugang zu deren T-Helferzellen findet und einfach abstirbt.
Haken an der Sache: besagter Patient hatte parallel Leukämie, das heißt, das Verfahren eignet sich wegen seines hohen Gefahrengehalts nur für komorbid auftretene Erkrankungen. Allerdings gibt es auf der Basis neue Hoffnung endlich gegen AIDS weiter vorgehen zu können.
Im Vorliegenden Fall konnten seit zwei Jahren keine AIDS-Viren mehr im Blut nachgewiesen werden!

JoS

  • Gast
Re: Durchbruch bei AIDS-Forschung
« Antwort #1 am: November 12, 2008, 09:15:05 Nachmittag »
Dann aber wahrscheinlich in einem sehr frühen Stadium des HI Viruses, oder?

kex

  • Gast
Re: Durchbruch bei AIDS-Forschung
« Antwort #2 am: November 12, 2008, 09:47:42 Nachmittag »
nö, der war schon länger auf Medikamenten.
Aber dadurch, dass er Fremdes Knochenmark bekam, hat er eben die Knochenmarksspezifischen T- Helferzellen des Mutantenmarks gebildet, die nicht infiziert werden konnten. Seine alten Helferzellen sind ja nach ner Weile abgestorben.
Die Stadien bei AIDS, wann das erkannt sind, sind bis auf das Zusammenbruchsstadium des Immunsystems eigentlich irrelevant.