Autor Thema: Alben des Jahres 2020  (Gelesen 859 mal)

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Alben des Jahres 2020
« am: Dezember 21, 2020, 05:05:46 Nachmittag »
Hallo zusammen,
auch dieses Jahr wird es wieder die Alben des Jahres 2020 aus unserer Redaktion geben.
Ab heute werde ich an dieser Stelle täglich einen Beitrag dazu verfassen, mal sehen, wie weit wir kommen...

Los geht's mit baarikärpänen:

Promo des Jahres:
INCURSION "The Hunter"
Oft reicht schon eine simple EP aus, um voll zu überzeugen. So wie im Falle von INCURSION, auf die ich auch nur gestoßen bin, weil ich mich als Trüffelschwein durch den Underground gewühlt habe. Die Jungs gehörten ja schon zur ersten Welle der amerikanischen Metal-Bands, auch wenn sie keine offizielle Veröffentlichung vorzuweisen hatten. Und jetzt kommen die, 35 Jahre später, mit der EP, in Eigenregie veröffentlicht, um die Ecke! Man fühlt sich bereits nach den ersten Minuten wie auf einer Zeitreise zurück in die Zeit, als noch alles frisch, neu und spannend war, die Kutte speckig und die Haare lang. Ich hab ehrlich gesagt in den letzten Jahren keine Scheibe mehr gehört, die den Spirit der 80er auf solch eine geniale Art und Weise ins Hier und Jetzt transportiert hat. Auch wenn es unzählige neue Bands gibt, die den "wahren Metal" aus jeder Pore schwitzen, aber INCURSION stehen, trotz des Alters der Musiker aus der Originalbesetzung, für mich ganz weit vorne. Da darf sich so manche (bereits jetzt gutklassige) junge Truppe noch ein wenig Nachhilfe geben lassen. Und ich freu mich schon wie Bolle, dass INCURSION ein Label gefunden haben und auf das Album, das in 2021 erscheinen soll!
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11868

Album des Jahres:
TIMO RAUTIAINEN & TRIO NISKALAUKAUS "Mahdoton Yhtälö"
Das Album wird für mich für immer mit der Corona-Pandemie verbunden bleiben. Zum einen, weil es am 20.03.20 erschienen ist, in der Woche, in der hier im Land quasi alles auf Null runtergefahren wurde. Zum anderen, weil ich gerade deswegen jede Menge Energie aus dem Album gezogen habe, auch wenn es zu einem der eher "dunkleren" Alben (musikalisch und auch was die Texte angeht) von TRIO NISKALAUKAUS gehört. Auch wenn mir da viele Leute widersprechen werden, aber wenn es darum geht, eine Band aus dem Metal-Sektor zu benennen, die wie keine andere die finnische Seele in Musik packen kann, dann sind das nun mal TIMO RAUTIAINEN & TRIO NISKALAUKAUS. Im Gegensatz zu anderen finnischen Bands, die Heerscharen an Nachahmern nach sich gezogen haben, gibt es auch keine zweite Band, die so klingt. Und weil das Album auch jetzt, am Ende des Jahres, noch mindestens jede dritte Woche in meiner Playlist des Tages steht, kann es gar keine andere Wahl geben, als "Mahdoton Yhtälö" zum Album des Jahres zu machen.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11374
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Re: Alben des Jahres 2020
« Antwort #1 am: Dezember 22, 2020, 04:11:01 Nachmittag »
Teil zwei der Alben des Jahres kommt von Blaze Breeg:

Promo des Jahres:
MEGATON SWORD: Blood Hails Steel - Steel Hails Fire
Die Schweizer liefern auf ihrem ersten Longplayer kernigen Epic Heavy Metal der Spitzenklasse ab. Jeder Song hat das Potenzial, ein künftiger Live-Kracher sowie Genre-Klassiker zu werden. Ein ikonischer Titel und ein ikonisches Artwork aus der Feder des genialen Adam Burke runden das Gesamtpaket ab.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11935

Album des Jahres:
POSSESSED STEEL: Aedris
 Nach einem soliden Demo und einer vielversprechenden EP hauen die Kanadier das beste Epic Metal-Album des Jahres raus. Melancholisch-verträumt, kämpferisch und durchweg erhaben präsentiert sich "Aedris" seinen Zuhörern, die sich angesichts dieser Machtdemonstration in den Staub werfen. POSSESSED STEEL, wahnsinnig nette Typen im Übrigen, beweisen einmal mehr, dass der Epic Metal nordamerikanischer Prägung derzeit einfach unschlagbar ist.
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Re: Alben des Jahres 2020
« Antwort #2 am: Dezember 23, 2020, 12:04:37 Nachmittag »
Moin an alle,
am dritten Tag ist nun unser Humppathetic an der Reihe:

Promo des Jahres:
SCARAB aus Ägypten treten nicht oft in Erscheinung, aber wenn, dann richtig. Fünf Jahre nach "Serpents Of The Nile" brachten die fünf Männer mit "Martyrs Of The Storm" das Death Metal-Album des Jahres heraus. Gut Ding will halt Weile haben.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11463

Honourable Mentions:
In meinem Genre des Black Metals gab es auch zwei Knaller:
THE COMMITTEE bringen ein Werk heraus, das sich oberflächlich genießen lässt, das aber seine Wirkung erst so richtig entfaltet, wenn man sich etwas tiefgehender mit Band und Album befasst.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11699

ANCST aus Berlin war die Überraschung des Jahres für mich. Nie vorher von dem Einmannprojekt gehört, zeigt man auf der Scheibe eine wahnsinnige Intensität, die sich auch lyrisch durch bewusst linke Verortung entfaltet.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11869

Album des Jahres:
Das Album des Jahres ist für mich dann wohl doch, auch wenn noch nicht so komplett fokussiert gehört: ...AND OCEANS - "Cosmic World Mother". Warum?

Die Finnen aus Pietarsaari hatten seit 2002 kein Album mehr veröffentlicht. 2005 löste man sich auf und ging auf in die Band HAVOC UNIT. HAVOC UNIT und ...AND OCEANS veröffentlichten 2007 als Zelebrierung dieses Umstandes eine Split EP. Richtig. ...AND OCEANS brachten eine Split mit sich selbst heraus. Diese Finnen... aber wen wundert es bei einer Band mit Songs wie 'Mechanic Hippie', 'I Wish I Was Pregnant' und 'Aquarium Of Children'?
Nun also gibt es ein neues Lebenszeichen. Die Finnen, die anfangs symphonischen Black spielten und dann industriell-elektronischen Metal, verbinden hier beide Stile miteinander, und das Album ist einfach nur Weltklasse geworden. Chapeau, ihr Finnen. Kiitos!
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Re: Alben des Jahres 2020
« Antwort #3 am: Dezember 25, 2020, 09:22:48 Vormittag »
Nach einer kurzen Verschnaufpause an Heiligabend geht es nun weiter mit den beiden Werken des Jahres von Damage Case:

Promo des Jahres:
DOOL – Summerland
Seelenwärmer des Frühlingslockdowns.
DOOL reüssieren mit einem Album auf Niveau des überirdischen Debüts und Ryanne erweist sich im Telefoninterview als total nette Gesprächspartnerin.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11369

Album des Jahres:
AC/DC – Power Up
Seelenwärmer des Herbstlockdowns.
Die großen Jungs zeigen allen anderen wie Krisenbewältigung geht: mit Rock And Roll. Zwölf Songs, an deren Groove sich nicht nur 2020 alles messen lassen muss - ausschließlich "Back In Black" und dessen Vorgänger.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11984
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Re: Alben des Jahres 2020
« Antwort #4 am: Dezember 26, 2020, 11:49:34 Vormittag »
Heute geht's mit den Alben des Jahres von Wulfgar weiter:

Review Album des Jahres: Amahiru - "Amahiru"

Das Erstlingwerk des Projekts von Frédéric Leclercq (KREATOR, ex-DRAGONFORCE) und Saki (MARY'S BLOOD) hat mich vollkommen von den Socken gehauen. Die Synthese von teilweise so widersprüchliche Elementen wie Power Metal, traditionellen Japanischen Holzblasinstrumenten, Pop, Thrash-Gitarren, Death Growls, Funk Riffs und besten 80er Jahre Soloeinlagen begeistert mich immer wieder, wenn ich diese Scheibe höre. Denn trotzdem wirkt das Album immer wie mit einer Feder geschrieben und nie aufdringlich oder einfach schlecht gemacht, wie es ganz oft passiert, wenn Bands unbedarft mit solcherlei exotischen Zutaten hantieren. Nein, bei AMAHIRU sind ausschließlich absolute Könner am Werk. Ich war mir jedenfalls noch nie schon bei den ersten ein bis zwei Durchläufen einer Scheibe so sicher, dass dieses Album mein persönliches Album des Jahres werden wird.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11951

Privat Album des Jahres: Communic - "Hiding From The World"

Man sagt ja, das Beste kommt zum Schluss. Denn ganz anders als bei meinem Review-Album des Jahres habe ich hiernach bis zuletzt gesucht. Nach einem Album, dass gleichzeitig ausdrücken kann wie sehr dieses Jahr insgesamt für die Tonne war und dem ganzen Schlamassel trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen etwas entgegensetzt. Diese ambivalente Meisterleistung vollbringen die Norweger COMMUNIC mit Bravour. Vor ganz Kurzem kam nun der neuste Output der Norweger auf den Markt und so griff ich zu. Ich wurde nicht enttäuscht. Mastermind Oddleif Stensland vermag es wie kein Zweiter unfassbar gute Arrangements in geradezu astronomischer Stückzahl herzustellen und diese dann zu einem wahnsinnig facettenreichen, melodiösen und zuweilen dezent melancholischen Soundteppich zu weben (siehe Titeltrack 'Hiding From The World') . Dabei spielt er nicht nur die erste Geige (also Gitarre), er singt auch noch wie ein junger Gott. Überhaupt ist eigentlich unfassbar, dass COMMUNIC tatsächlich "nur" zu dritt sind. Denn im Endergebnis liefern sie definitiv genug Bombast für ein ganzes Sinfonieorchester.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=12037
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Re: Alben des Jahres 2020
« Antwort #5 am: Dezember 27, 2020, 03:36:52 Nachmittag »
... und weiter geht's, diesmal ist des an der Reihe:

Platte des Jahres:
Bei den Platten des Jahres haben es mir zwei angetan, die beide Rock/Metal sind, aber gänzlich ohne Gitarren auskommen: THE ALLIGATOR WINE und APOCALYPTICA. Aber APOCALYPTICA machen dann doch deutlich das Rennen, "Cell-O" ist einfach mächtig, wobei die Truppe dieses Mal wieder auf Gesang verzichtet und die Celli trotz aller Macht und Verzerrung wieder mehr nach Streicher klingen und weniger nach Gitarren. Die Platte bietet mehrere Gänsehautmomente und die Vinyl sieht sehr schön aus. Habe ich mir fürs Auto übrigens zusätzlich auch die CD gekauft, die Vinyl passt nicht ins CD-Fach.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11207

Promo des Jahres:
2020 war für mich das Jahr der Live-Platten, vielleicht auch, weil wegen der Pandemie Konzerte rar waren. So gab es wunderschöne Liveplatten und Blu-Rays von AYREON ("Electric Castle live", wunderbares Artbook) und METALLICA ("S&M2", eine wahnsinnig gelungene Veröffentlichung). Auch die Doomer AVATARIUM liefern ein tolles Live-Dokument. Und auch die Promo des Jahres ist für mich eine Liveplatte: DEVIN TOWNSEND "Order Of Magnitude - Empath Live Volume 1". Townsend ist einfach immer wahnsinnig unterhaltsam und auch mit seiner neuen Band schart er exzellente Musiker um sich. Die Setlist bietet einige Überraschungen und musikalisch gibt es einfach nur Perfektion. Die Blu-Ray macht unbedingt Sinn, es macht einfach Spaß, der Band zuzusehen. Wunderschön ist das 2CD/Blu-Ray Artbook.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11976
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Re: Alben des Jahres 2020
« Antwort #6 am: Dezember 28, 2020, 06:15:35 Nachmittag »
Weiter geht's mit Cheffe Opa Steve:

Ach, so bescheiden 2020 wegen Corona und mangels Konzerten auch war, so gutklassig war das Jahr an Veröffentlichungen. Ich könnte locker ein Dutzend Scheiben aufführen, die für mich dieses Jahr wichtig waren, egal ob MYRKURs wunderbarer Folk-Scheibe, WILDERUNs epische Soundtrack-Malereien, NAPALM DEATHs und SCUMBAG MILLIONAIREs "In-die-Fresse"-Veröffentlichungen, IRON ANGELs gelungene Rückkehr ... aber folgende Scheiben möchte ich stellvertretend für das gesamte Jahr besonders herausstellen:

Meine Promo-Entdeckung des Jahres waren die Newcomer OCEANS OF SLUMBER mit ihrer gleichnamigen Scheibe. Was Cammie Gilbert am Mikro abfeuert, erzeugt mir von ruhigen bis wilden Passagen stets eine Gänsehaut. Die Songs sind perfekt um die reichhaltigen Facetten ihres Gesangs geschrieben. Atmosphärisch dicht, melodisch bis deathig, progressiv, eingängig bis fordernd. Songs wie 'A Return To The Earth Below' sind epische Meisterwerke mit einer der besten Stimmen, die man im Metal je gehört hat. Tiefdunkle und schwere Piano-Stücke wie 'The Red Flower', welches beeindruckend vom Gesang getragen wird, zeugen von songwriterischem Mut und stoßen ungewohnte Türen auf. Ein grenzüberschreitendes, musikalisch wertvolles Werk mit einer Reihe an Highlights.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11801

Mein absolutes Highlight 2020 ist aber MANTICORAs Konzept-Sequel "To Live To Kill To Live". Die Story des Vorgängers findet im zweiten Teil ihr Finale. Die Dänen setzen im Underground weiter auf höchste Qualität und schaffen es erneut, die Handlungsstränge in individuelle Songs zu gießen, die den Stil des Vorgängers nahtlos fortführen. Lars und Stefan gelingt es (unterstützt von June Dark), die unterschiedlichen Charaktere mit ihren Stimmen darzustellen, die Musik ist deftiger Prog Metal vom Feinsten. Das Songwriting ist liebevoll bis ins Detail ausgeschmückt. Die Melodic Leads in 'Katana - Beheaded' ergänzen den cineastischen Bombast, die Gesangsleistung ist top. Der viertelstündige Opener 'Katana - The Moths And The Dragonflies' fesselt durch Blasts und Power Metal vom Feinsten. Das 'Tasered'-Songdouble vermischt klassischen Metal mit Prog-Anleihen. Die unterschiedlichen Stimmungen der Songs sorgen für Abwechslungsreichtum und können langfristig fesseln, da jeder Song seine eigene Handschrift trägt. Für mich ist "To Live To Kill To Live" eine perfekte Scheibe, da sie mit Herzblut geschrieben und talentiert eingespielt wurde. Eine aufregende Stunde durch die Hälfte aller Metal-Genres.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11773
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Re: Alben des Jahres 2020
« Antwort #7 am: Dezember 30, 2020, 07:51:03 Vormittag »
Nachdem es gestern (aus Gründen) keine Alben des Jahres gab, wird das heute mit derer zwei nachgeholt.
Los geht's mit Krümel!

Auch wenn 2020 in vielerlei Hinsicht anders und die Monate teilweise negativ behaftet waren, gab es zum Glück trotzdem wieder tolle Promos, die mich persönlich begeisterten und die ich besprechen durfte. Und doch hat es fast bis zum Ende der zweiten Jahreshälfte hat gedauert, bis "meine Promo des Jahres" da war. Und die hat mich dann - völlig unvorbereitet - gleich so umgehauen:

KAUNIS KUOLEMATON "Syttyköön Toinen Aurinko"
Dunkelheit, Intensität, Verträumtheit und gleichzeitige Schwere - all das vereinen die Finnen von der ersten bis zur letzten Minute. Mich habt ihr auf alle Fälle gepackt. Vielen Dank dafür - ihr habt euch die vollen 10 Blutstropfen mehr als verdient!
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=12074

Als "Nicht-Promo"-Album des Jahres ist für mich:

PSYCHOTIC WALTZ "The God-Shaped Void"
Ich hatte die Band noch nie auf dem Schirm, aber dann hab ich das Review meines geschätzten Bleeding-Kollegen Cornholio im März gelesen und wurde sehr neugierig. Ich hab mir die Scheibe angehört und schon war's um mich geschehen. Danke dafür!
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11332
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Re: Alben des Jahres 2020
« Antwort #8 am: Dezember 30, 2020, 07:14:38 Nachmittag »
Unser Neuling Onkel Fellfresse hat zwar noch keine Promo des Jahres, dafür aber ein Album des Jahres:

Annihilator "Ballistic, Sadistic"
Bei der Frage nach dem Album des Jahres 2020 lieferten sich bei mir bis zum Schluss ANNIHILATOR und Testament ein enges Kopf-an-Kopf Rennen, welches Jeff Waters und seine Mannen für sich entschieden haben. Wenn man kein zweites "Alice In Hell" erwartet und sich auf "Ballistic, Sadistic" einlassen kann und will wird man mit einer starken und abnutzungsfreien Thrash Scheibe belohnt, die gegen die starke Konkurrenz locker ankommen kann. Man merkt das Jeff Waters richtig Bock hatte und das überträgt sich durch die Songs auf den Hörer. Wenn ein Song dich dazu bringt schneller zu fahren dann ist er perfekt. Auf "Ballistic, Sadistic" gibt es Zehn davon.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11239
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Re: Alben des Jahres 2020
« Antwort #9 am: Dezember 31, 2020, 04:29:17 Nachmittag »
Unser Metal Guru mag es kurz und knackig:

Band: Panzerballett
Eine Ansammlung technisch außerirdischer Musiker (ja, KEINE Musikerinnen) irgendwo zwischen den BRECKER BROTHERS, Fredrik Thordendals MESHUGGAH, Virgil Donatis PLANET X und Scott Hendersons TRIBAL TECH

Album: "PLANET Z"
Rein instrumentale (NICHT durch beziehungsgestörte, pseudointellektuelle und tagespolitische Texte verschandelte) Männermusik irgendwo zwischen akademisiertem Jazz, konstruierten Melodien, mathematischer Polyrhythmik und rektifizierter Verzerrung

Beides zusammen die einzig bezahl-, denk- und hörbare Therapie, 2020 (UND länger) NICHT abzudrehen!
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11888

Ansonsten: Merry X-Mas and a happy new year ...
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Re: Alben des Jahres 2020
« Antwort #10 am: Januar 01, 2021, 08:09:11 Nachmittag »
Hallo und Prost Neujahr erstmal!
Das neue Jahr startet mit den 2020-Faves von unserer Berliner Drum-Queen Baterista:

Tatsächlich ist es mir sehr schwer gefallen eine Wahl zu treffen, weil dieses C-Jahr für meinen Geschmack voller geiler Alben war. Von APOCALYPTICA über NAPALM DEATH bis zu SEPULTURA (plus JINJER, plus IRIST, plus KATATONIA)
Einerseits bin ich totales SEPULTURA-Fangirl und gleichzeitig haben mich NAPALM DEATH mit ihrem grandiosen Album „Throes of Jaw in the Joy if Defeatism“ (allein der Titel!!! 🖤) komplett ins Herz getroffen!
What shall I do now?!?! Ich wähle einfach SEPULTURA mit „Quadra“ (unfassbar gut) UND NAPALM DEATH zu meinen Alben des Jahres. This is it, isch ‘abe fertisch ... Bleibt gesund und ich hoffe wir sehen uns bald wieder auf grandiosen Gigs! 🖤❤️🖤

Sepultura-Review:
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11243

Napalm Death-Review:
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11806
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Re: Alben des Jahres 2020
« Antwort #11 am: Januar 02, 2021, 10:31:29 Vormittag »
Es geht etwas früher mit den Alben des Jahres weiter.
Heute ist Eddieson an der Reihe:

Promo des Jahres:
Ist für mich "Of Truth And Sacrifice" von HEAVEN SHALL BURN geworden. HSB waren Anfang der 2000er eine sehr wichtige Band für mich, die mich lange begleitet hat. Nach der "Antigone" stagnierte es allerdings für mich und es wurde musikalisch zu gleichförmig. Doch mit "Of Truth And Sacrifice" hat "die Band aus dem Nichts" mich wieder auf Kurs bekommen.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11390
1880

Album des Jahres:
Ist natürlich schwierig da nur eins zu nennen. "Scriptures" von BENEDICTION war definitiv das Album des Jahres, welches mich mit am meisten überrascht hat. Dass die Band noch mal ein solches Brett raushaut, hätte ich ihnen nicht zugetraut, und so landet "Scriptures" bei mir als Album des Jahres in dieser Abstimmung.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11894
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Re: Alben des Jahres 2020
« Antwort #12 am: Januar 03, 2021, 04:41:45 Nachmittag »
So, weiter geht's mit den Alben des Jahres, in der heutigen Ausgabe wird unser Rockmaster gefeatured.

Album des Jahres (nicht Promo):

Sepultura - "Quadra"
Die Brasilianer SEPULTURA hatte ich nie wirklich auf der Rechnung. Darum darf ich über all die Änderungen in Linup und Stil, die Fans der ersten Stunde schon seit Jahren bedauern, geflissentlich hinwegsehen. Auf der Suche nach Inspiration bin ich auf das Review des Albums "Quadra" von Damage Case gestoßen und habe mir die Scheibe zugelegt. Zugegebenermaßen hat es einige Runden gedauert, bis das Album bei mir gezündet hat. Aber es kann nur ein Fazit geben: Was für ein Brett! Knallharte Kracher wie 'Means To An End', das abwechslungsreiche 'Guardians Of Earth' und episch breite Nummern wie 'Agony Of Defeat' geben sich die Klinke in die Hand und sorgen für mächtig Frischluft im Oberstübchen.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11243

Album des Jahres (Promo):

Mike LePond's Silent Assassins - "Whore Of Babylon"
2020, das in vielerlei Hinsicht ein Katastrophenjahr war, hat im Rückblick doch einiges an guter Musik zu bieten gehabt. Die absoluten Spitzenbewertungen habe ich aber dann doch selten ausgepackt. Bei den großen Namen der potentiellen Konkurrenz für das Album des Jahres, den Sons of Apollo, habe ich hier Mike LePond und seinen SILENT ASSASSINS den Vorzug gegeben. Das vielschichtige, abwechslungsreiche Album "Whore Of Babylon" hat Klasse in jederlei Hinsicht, trägt die Essenz von Heavy Metal - inklusive dem teilweise over-the-top-Gesang - im Herzen und macht richtig Laune. Klar sind die Kracher, 'Dracul Son', 'Ides Of March' und 'Ironborn' meine Favoriten.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11664
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Re: Alben des Jahres 2020
« Antwort #13 am: Januar 04, 2021, 07:33:02 Nachmittag »
"The Show Must Go On", so auch unsere Alben des Jahres.
Heute ist unser Dead_Guy an der Reihe:

Album des Jahres:
Ulcerate mit Stare into death and be still
Perfekte Kombination aus Kopf und Bauch, Ulcerate zeigen zum wiederholten Mal, dass Tech Death nicht steril sein muss.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11584

Promo des Jahres:
Aevangelist mit Nightmarecatcher
Ein Album, welches mich dieses Jahr im positiven Sinne am meisten gefordert hat. Avantgardistischer Black Metal komplett im Mid Tempo gehalten, sehr schräg und sehr gut.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11318
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Re: Alben des Jahres 2020
« Antwort #14 am: Januar 05, 2021, 10:30:29 Nachmittag »
Besser spät als nie, der vorletzte Eintrag aus der Rubrik der Alben des Jahres kommt von Cornholio:

Promo des Jahres:
Meine Promo des Jahres ist „The God-Shaped Void“ von PSYCHOTIC WALTZ. Wie diese Band nach über 20 Jahren Pause einfach zurückkam und dieses tolle Prog-Metal-Album aus dem Ärmel geschüttelt hat, ist aller Ehren wert. Anspruchsvoll und progressiv, aber trotzdem eingängig.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11332

Auf Platz zwei der Promos des Jahres sind dieses Jahr die Norweger Newcomer COURSE OF FATE, die mit „Mindweaver“ ein tolles Prog-Album veröffentlicht haben. Leider reicht es heuer nur für Platz zwei.
https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11535

Album des Jahres:
Hier bin ich nach wie vor unentschlossen. Lange Zeit galten UNLEASH THE ARCHERS mit ihrem „Abyss“ als sicherer Sieger in meiner persönlichen Liste, aber vor ein paar Wochen lernte ich COUNTLESS SKIES kennen, die mit „Glow“ ein tolles zweites Album herausbrachten. Ich kann mich einfach nicht entscheiden und vergebe zwei erste Plätze.
Review für „Abyss“ von den Archers: https://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=11847

Auf dem in diesem Fall etwas undankbaren dritten Platz findet sich „Transitus“ von AYREON wieder, das zwar prinzipiell gut ist, aber das Hörerlebnis wird in meinen Augen (Ohren) etwas durch den Erzähler getrübt. Trotzdem, wie eigentlich immer im Hause Lucassen ein sehr gutes Werk, ein echter „Grower“.
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